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Schöne hochwertige, handgearbeitete Produkte aus Peru

 

Von Mensch zu Mensch....

 

Die weitgehend lokale Produktion von Lebensmitteln und sonstigen Gütern wurde im 19. und 20. Jahrhundert durch die Industrialisierung abgelöst. Der Vorteil liegt auf der Hand. Die standardisierte und spezialisierte Massenproduktion konnte sehr effizient gestaltet werden. Die Produkte wurden günstiger und immer mehr Menschen konnten sich diese Produkte leisten. Dieser industrielle Wohlstand wurde mit Hilfe immer fortgeschrittener technologischer Möglichkeiten weiter vorangetrieben, auch der Handel wandelte sich vom „Tante Emma Laden“ zu den großen Discountern, die längst in allen Schichten der Gesellschaft die Norm sind. Die Globalisierung beschleunigte diesen Prozess nochmals enorm. T-shirts werden wie selbstverständlich in Bangladesh hergestellt, Spielzeuge und technische Geräte in China, wo sonst? Durch das Internet-shopping entfallen die Kosten für Verkaufsflächen und Verkaufspersonal. Heute herrscht in Ländern wie Deutschland aber auch in immer mehr Schwellen- und Entwicklungsländern ein materieller Wohlstand, der vor 100 oder 200 Jahren undenkbar gewesen ist. 

 

Dieser Prozess hat auch seine Schattenseiten. In einigen Unternehmen steht die Rendite vor der Moral. Die Produktionskosten werden zu Lasten der Schwächeren weiter gedrückt. Das betrifft im Übrigen nicht nur die bekannten Beispiele von Hungerlöhnen und Kinderarbeit in den Textilfabriken in Bangladesh, der regelmässige Aufschrei der deutschen Bauern als Reaktion auf die sinkenden Milchpreise ist ein sehr lokales Beispiel für das Ungleichgewicht der Kräfte in der Wirtschaftswelt. 

Im Bereich der Nahrungsmittel werden aus Kosten- und Geschmacklichen Gründen Produktionsweisen (Massentierhaltung, Einsatz von Pestiziden) und Rezepturen (Analogkäse, hoher Anteil von Zucker, Salz) verwendet, die bei genauerer Betrachtung wohl kaum jemand unterstützen würde. 

 

Die wirklichen Produzenten, seien es die Baumwollpflücker in Südamerika, die Kakaobauern in Afrika oder die Näherinnen in den Bangladesh haben mittlerweile kaum noch die Möglichkeit direkt mit den Konsumenten in den Industrieländern zu kommunizieren. Auf der anderen Seite haben die Konsumenten keine faire Chance mehr, sich über die Produkte und den Produktionsprozess zu informieren. Wir kaufen Klamotten, weil wir den kalifornischen Surfern und Beachgirls ähneln wollen und vergessen dabei die Frage, ob für die Baumwollplantagen Urwald gerodet wurde, ob zum Färben der Textilien giftige Chemikalien verwendet werden, ob die Färber ausreichend geschützt sind und ob die Näherinnen fair behandelt werden. 

Auf der Lieferkette von einem Produktionsprozess zum anderen gehen Information unbewusst oder auch bewusst verloren. Am Ende erhält der Konsument die Informationen, die ihm zu Kauf animieren sollen aber manchmal gar nichts mehr mit dem Produkt zu tun haben.  

 

Punktuell findet in den letzten Jahren und Jahrzehnten ein Umdenken statt. Ein auf Verantwortung, Gesundheit, Nachhaltigkeit und Qualität fokussierter Konsument erobert die Regale. Die „Bio“ Bewegung ist in allen Supermärkten und Discountern deutlich sichtbar, die Idee des Fair Trade bei Kleidung, Kaffee und Schokolade hat immer größeren Zuspruch. 

 

Der Wunsch oder das Bedürfnis wirklich zu wissen "was kaufe ich da eigentlich" wächst. 

 

Der andere Weg: 

Wir möchten den Konsumenten die wahre Geschichte der Produkte von aysay erzählen. Die Begeisterung, die wir empfinden und die uns dazu bewegt, diese Produkte hier in Deutschland zu vertreiben möchten wir mit Euch teilen. Es geht um Transparenz, Fairness gegenüber den Produzenten, Unterstützung sozialer Projekte, Ästhetik, Qualität. 

 

Die Produzenten sollen vorgestellt werden, ihre Geschichten erzählt werden. Der Sinn Ihres tuns, Ihrer Produkte erläutert werden. 

 

Wir starten nun mit einer kleinen Auswahl von Produkten, die uns auf unseren Reisen nach Peru begeistert haben. Unser Ziel ist es, mit der Zeit immer intensivere Kontakte mit den Produzenten aufzubauen und Euch und auch eigene Ideen für Produkte zu verwirklichen. Im fairen Umgang miteinander möchten den Produzenten helfen, ihre Geschichte Euch zu erzählen. 

 

Von Mensch zu Mensch...

 

aysay (Heike & Daniel)